Kang-Gyu Lee – Imagine the wind

Kann die menschliche Stimme eine sanfte Brise darstellen?

In diesem Musikvideo führt AuditivVokal Dresden das Werk "Imagine the wind" von Kang-Gyu Lee im Rahmen des Programms #HighTech = #HighHumanism?! auf.

 "Imagine the wind" (2020) von Kang-Gyu Lee für zwei Soprane und zwei Altstimmen möchte mit Geräuschen und Bildern eine sanfte Brise musikalisch darstellen und ihre beruhigenden Gefühle ausdrücken. Die Komposition ist reine Vokalmusik ohne Text und enthält eine Mischung aus Geräuschen und Melodien, in der Konsonanten und Vokale zu verschiedenen kontrapunktischen Texturen verschränkt werden. Die Sängerinnen spielen während des Singens aufgenommene Windklänge ein, um eine neue Harmonie zwischen den analogen menschlichen Stimmen und den digitalen, aufgenommenen Klängen herzustellen.

Kang-Gyu Lee wurde in Busan, Südkorea, geboren und studierte Komposition an der Eastman School of Music (Bachelor of Music), dem Peabody Institute (Master of Music) und der Indiana University (Doctor of Music). Seine Musik wurde von Orchestern, Ensembles und Solisten in den USA, Europa und Südkorea sowie auf Festivals wie dem Atlantic Music Festival, dem Pyramidale New Music Festival, dem New Music Festival an der Universität von Nebraska und der Juventas New Music Konzertreihe, ACC New Music Festival „Symphonie für Asien“, PAN Music Festival, Daegu International Music Festival und Korea Music Expo aufgeführt. Derzeit ist Kang-Gyu Lee Professor für Komposition an der Sangmyung-Universität in Seoul, Südkorea.

Besetzung

Musikalische Leitung
Olaf Katzer

AuditivVokal Dresden

Proben- und Arbeitsatelier

AuditivVokal Dresden
Könneritzstraße 19
01067 Dresden