Heinrich Schütz – Das ist je gewisslich wahr

Ausschnitt von Heinrich Schütz’ Motette „Das ist je gewisslich wahr“ (SWV 388).

Aufgeführt von AuditivVokal Dresden und dem Ensemble Art d'Echo, im Rahmen des Programms IN ALLEM FRIEDEN, mit Musik aus und über den Dreißigjährigen Krieg.

 Werke von Heinrich Schütz, Heinrich Albert, Malachias Siebenhaar, sowie vom zeitgenössischen Komponisten Reiko Füting. Auftritt im Rahmen des Heinrich Schütz-Musikfestes vom 11.10.2018 im Militärhistorischen Museum Dresden.

SCHÜTZEN.GRABEN.RUHE:
Musik aus dem und über den Dreißigjährigen Krieg

"[...] Schütz war 33 Jahre alt, als im Mai 1618 zwei königliche Statthalter samt Sekretär von aufständischen Protestanten aus der Prager Burg „defenestriert“ wurden. Ein alter Mann war Schütz, da nach mehr als vierjähriger Verhandlung im Oktober 1648 der Krieg, der große Teile seines Lebens und seiner Musik geprägt hat, im Westfälischen Frieden sein Ende fand. Im vom Krieg schwer heimgesuchten Dresden musste Schütz miterleben, wie seine Kapelle zusammenschrumpfte und seine Musiker Not litten.

So ist der Wunsch nach Frieden, der die im Programm von AuditivVokal Dresden, dem Ensemble Art d’Echo und des Schlagzeugquartetts um Ulrich Grafe versammelten Werke durchzieht, ein tief empfundener und von persönlichem Leiden erfüllter. In besonderer Weise zeigt sich dies in Schütz’ Konzert „Da pacem, Domine“ (Gib Frieden, Herr), das er 1627 für den im Herbst abgehaltenen Kurfürstentag in Mühlhausen schrieb, dem er im Gefolge des kaisertreuen Kurfürsten Johann Georg I. beiwohnte. [...]"

© Peter Motzkus

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