(c) Christian Hostettler

Memento Malum – Stimmen des Gedenkens

Festival TONLAGEN – 30. Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik

Die Todesfuge von Paul Celan und ihre Vertonung von Paul-Heinz Dittrich (UA) - postum

Im Alter von 68 Jahren beendete der 1930 im Erzgebirge geborene Komponist Paul- Heinz Dittrich, der Ende der fünfziger Jahre bei Rudolf Wagner-Régeny studiert und später in Berlin, an der Sorbonne und am IRCAM unterrichtet und gearbeitet hatte, ein Werk von außerordentlicher Komple- xität. Kurz nach Dittrichs Tod gelangt die Todesfuge für 32 Stimmen in diesem Konzert nun endlich zur Uraufführung. Anlass für diese Uraufführung ist ein weiteres, doppeltes Jubiläum, das zu feiern im letzten Jahr pandemiebedingt ausfallen musste und nun nachgeholt wird: Paul Celans Geburtstag jährte sich zum 100., sein Todestag zum 50. Mal. Seine berühmte Todesfuge wird als Teil der europäischen Erinnerung verstanden. Und Dittrichs Œuvre ist stark literaturbezogen: Insbesondere die Dichtungen von Samuel Beckett und Paul Celan wurden immer wieder zur Grundlage seiner Werke.

AuditivVokal Dresden 32er Besetzung

In 1998, Paul-Heinz Dittrich, who had stud- ied with Rudolf Wagner-Régeny during the late nineteen-fifties and later taught and worked in Berlin, at the Sorbonne and at IRCAM himself, finished a work of extraordinary complexity. Todesfuge for 32 voices will finally premiere in this concert which marks the centenary of Paul Celan’s birthday.

 

(c) Christian Hostettler

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

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